Das Projekt „In Begegnung mit anderen: Intersektionale Feminismen in solidarischen Räumen“ des maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrant*innen setzt sich kritisch mit intersektionalen feministischen Perspektiven auseinander. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Feminismen, Machtverhältnisse, Diskriminierungsformen sowie digitale Infrastrukturen und ihre Auswirkungen auf marginalisierte Gruppen.
Aus einer queer-feministischen, antirassistischen und dekolonialen Perspektive hinterfragt das Projekt dominante, universalistische Menschenrechtsdiskurse und macht sichtbar, wie diese historisch mit Kolonialismus, weißer Vorherrschaft und neoliberalen Machtstrukturen verknüpft sind. Dabei wird aufgezeigt, wie Gewalt, Ausgrenzung und Prekarität sowohl in gesellschaftlichen als auch in digitalen Räumen fortbestehen und durch Technologien, Algorithmen und Überwachungssysteme verstärkt werden.
Im Rahmen von Aktivitäten in verschiedenen Formaten schafft das Projekt solidarische Räume des Austauschs, der kritischen Reflexion und des kollektiven Lernens.
Die Zielgruppe sind insbesondere Migrant*innen und geflüchtete Personen aus Linz und Umgebung, vor allem Frauen*, FLINTA*-Personen, Aktivist*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen.
Ziel des Projekts ist es, politisches Bewusstsein, kritisches Denken und solidarisches Handeln zu stärken sowie Räume für utopische Vorstellungen, gegenseitige Fürsorge und gesellschaftliche Veränderung zu eröffnen.
Die erste Aktivität findet am 11. Februar in maiz statt.
