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Basisbildung und pädagogische Reflexivität

Ein Projekt von maiz im Rahmen der Partnerschaft MIKA II

Sept 2010 – Sept 2014


Projektbeschreibung

Der Verein maiz beschäftigt sich mit dem Thema der pädagogischen Reflexivität als Möglichkeit einer professionellen Auseinandersetzung mit den Fragen nach dem Wissen der Lehrenden über die lernenden Migrant_innen und nach den Auswirkungen dieses Wissens auf das pädagogische Handeln.

Im Projekt Pädagogische Reflexivität in der Basisbildung in der Migrationsgesellschaft wurden Methoden und Impulse für die Realisierung pädagogischer Reflexivität entwickelt und gemeinsam mit Lehrenden in der Basisbildung mit Migrant_innen im Rahmen von Reflexivitätswerkstätten erprobt und reflektiert.

Die Entwicklung der Ansätze und Materialvorschläge geschah ausgehend von „Übersetzungen“ pädagogischer theoretischer Ansätze in Zusammenarbeit mit einer Künstlerin und unter Einbeziehung von Instrumenten/Methoden aus der Kunstvermittlung.

Kurze Beschreibung der Reflexivitätswerkstätten

Die Reflexivitätswerkstätten setzten sich mit dem Wissen der Lehrenden über lernende Migrant_innen, mit dem Erkennen von und dem Umgang mit widerständigem Han deln  im Unterricht, mit Formen des stellvertretenden Sprechens sowie mit Konzepten von Mehrsprachigkeit auseinander.

Eine ausführliche Beschreibung des Projektes, der theoretischen Bezugspunkte, aller Reflexivitätswerkstätten sowie der Train the Trainer_innen-Werkstätten finden sie in dieser Abschlusspublikation:

 

Broschüre Pädagogische Reflexivität in der Basisbildung

(Projektbeschreibung, Beschreibung aller Werkstätten inklusiv der Werkstätten Train the Trainer_innen und ihrer theoretischen Bezugspunkte)

 

Materialien zu den Werkstätten

 

Kurzbeschreibung der Aktivitäten im gesamten Projekt

  • Wissenschaftliche Untersuchung: pädagogische Reflexivität in der Basisbildung und Alphabetisierung mit Migrant_innen in Österreich;
  • Entwicklung einer Methodologie zur Förderung der pädagogischen Reflexivität;
  • Weiterentwicklung und Erprobung der Materialien und Methoden im Rahmen von Reflexivitätswerkstätten;
  • Durchführung von Train the Trainerinnen-Werkstätten;
  • Publikation der Ergebnisse;
  • Verbreitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit: im Rahmen der vier regionalen MIKA-Tagungen, der Netzwerktreffen und der PR-Aktivitäten des Projektes;
  • Durchführung eines Wahlmoduls (Digitale und mathematische Alphabetisierung / Fortsezung der Aktivitäten der Projektpartnerschaft MIKA I).

Zielgruppen

Primäre Zielgruppen
  • Unterrichtende und Bildungsberater_innen in der Erwachsenenbasisbildung für Migrant_innen;
  • Bildungsmanager_innen, Geschäftsführer_innen, Projekt- und Qualitätsverantwortliche von Angeboten der Basisbildung und Alphabetisierung für Migrant_innen in Einrichtungen der Erwachsenenbildung;
  • Unterrichtende und Entscheidungsträger_innen in Ausbildungsstätten für Lehrpersonal in der Erwachsenenbildung für Migrant_innen.
Sekundäre Zielgruppe

Migrant_innen, Asylwerber_innen und/oder Asylberechtigte.

 

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.


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