maiz Beratung

Wir entwickeln gemeinsam mit den Migrantinnen Strategien, die die Artikulation und Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen unterstützen. Die Stärkung der Frauen als politische Subjekte ist dabei unser wichtigstes Anliegen, sei es im privaten, beruflichen oder sozialen Leben.

Wir sind da für Migrantinnen ...
unabhängig vom Herkunftsland
unabhängig vom Aufenthaltsstatus
unabhängig von der Art der Tätigkeit oder Arbeit
unabhängig von der sexuellen Orientierung
unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit

Unsere Grundsätze sind:

• Anonymität: Die Beratung kann ohne Angabe von persönlichen Daten in Anspruch genommen werden.
• Parteilichkeit: Wir stehen auf der Seite der Migrantin, vertreten ihre Position nach außen und unterstützen sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.
• Antirassismus: Ein Großteil der Probleme von Migrantinnen hat seine Ursache in den rassistischen Strukturen dieser Gesellschaft. Diese wollen wir benennen und bekämpfen.

Parallel zum allerersten Deutschkurs, den maiz 1995 organisierte, forderten die Kursteilnehmerinnen auch begleitende Beratung. Seitdem bildet die Beratungstätigkeit von und für Migrantinnen einen zentralen Schwerpunkt in der Arbeit von maiz.

Unser Ziel ist die Selbst- und kollektive Ermächtigung von Migrantinnen!
Neben der Arbeit mit akuten Problemstellungen begleiten und unterstützen wir Migrantinnen bei der Bewältigung von aufenthaltsrechtlichen und alltäglichen Schwierigkeiten. Wir möchten Migrantinnen in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem Recht auf Selbstvertretung fördern. Wir beraten ganzheitlich, qualifiziert und unbürokratisch. Für uns stehen die vielfältigen und unterschiedlichen Lebenssituationen von Migrantinnen im Mittelpunkt.

Im Rahmen unserer Beratungsarbeit entwickeln wir gemeinsam mit den Migrantinnen Strategien, die die Artikulation und Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen unterstützen. Wir beraten anonym und parteilich, mit dem Ziel, die Rechte der Migrant*innen durchzusetzen. Die Stärkung der Frauen als politische Subjekte ist dabei unser wichtigstes Anliegen, sei es im privaten, beruflichen oder sozialen Leben.

Wir sind eine niederschwellige Anlaufstelle für migrantische Frauen in Raum Oberösterreich. Als Familienberatungsstelle beraten wir bei partnerschaftlichen und familiären Anliegen ausnahmsweise auch Männer, wobei die vorrangige Kontaktperson die Frau bleiben soll.

 

Gewaltprävention – auf allen Ebenen
Viele Migrantinnen sind auf mehreren Ebenen (persönlich, strukturell) mit Gewalt konfrontiert. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt daher in der Gewaltprävention: Wir informieren Migrantinnen über ihre Rechte (als Migrantinnen, Ehefrauen, Arbeiterinnen usw.) und über das Gewaltschutzgesetz, sowohl im Rahmen unserer Beratungstätigkeit als auch bei Informationsveranstaltungen und in eigenen Workshops.

Wir verbinden Maßnahmen zur Gewaltprävention mit Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Migrantinnen. Denn Unabhängigkeit, vor allem auf rechtlicher und finanzieller Ebene, ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein Leben frei von Gewalt.

Dabei geht es uns um:
• die Schaffung von Alternativen für Betroffene von Gewalt
• Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt
• Unterstützung beim Aufbau sozialer Netzwerke und sprachlichen Kompetenzerwerb
• die Formulierung politischer Forderungen an die Öffentlichkeit, ArbeitgeberInnen, Behörden etc. in Österreich

 

Vernetzung  - maiz ist Mitglied

  • beim österreichischen Netzwerk der Frauen- und Mädchenberatungsstellen
  • beim Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern

Fördergeber*innen