Schöner als Fiktion! Migration, Diskriminierungen und Körperinszenierungen junger Frauen

Aktivitäten

Bandana_Mädchenprojekt_2018

In diesem Projekt möchten wir uns dem Diskurs über den Körper annähern, Gewalt und
Diskriminierungen an ihm aufzeigen und zugleich Widerstandsstrategien und – politiken, um die
herrschende Norm und im Zusammenhang mit Privilegien aufzeigen.

Die Schönheitsideale und - konstruktionen, die mit einer Reihe von Diskriminierungen und Gewalt am Körper einhergehen,
bedienen sich derselben Mechanismen wie des Ausschlusses, der Grenzziehung und des
„Verwerflichmachens“ (J. Butler). Der Diskurs um den „schönen“, „richtigen“, „schlanken“ und „idealen“ Körpers
ist der Diskurs der Hegemonie und der patriarchalen Strukturen.

Unsere Hauptintention liegt im Versuch, einen Raum für migrantische jungen Frauen zu schaffen, in
dem wir die Auseinandersetzung mit den Themen der Schönheit und damit verbundenen
Diskriminierungen, Ausgrenzungen, Aggressionen im Kontext von Migration ermöglichen.
Ausgangspunkt des Projektes sind darüber hinaus die gemeinsamen Interessen und daraus
resultierenden Fragestellungen, an denen in der Folge konkret weitergearbeitet wird.

 

Projektkoordination: Maia Benashvili

Ein Projekt von
Projektlaufzeit
Januar - Dezember 2018