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Self-defenceIT – Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in den Neuen Medien


Laufzeit: Februar 2011 - Januar 2013
Rückblick auf die Abschlussveranstaltung des maiz-Projekts „Self-defenceIT - Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in Neuen Medien“ am 25. Januar 2013 im Alten Rathaus.

 

Bitte auf untentsehendes Foto klicken, um zur Fotogalerie zu gelangen:

 

 

 

 

maiz und das Self-defenceIT Team danken allen, die das Projekt in den letzten zwei Jahren unterstützt haben!
 

 

 

Link zur Projektwebsite: www.selfdefenceit.maiz.at

 

Kontakt:

Sandra Hochholzer, self-defenceIT@maiz.at; 0732/ 890077-7

 

 

Einladung zur Self-defenceIT Abschlussveranstaltung
Am Freitag, 25. Januar um 17 Uhr im Pressezentrum im Alten Rathaus

"ICTs (Informations- und Kommunikationstechnologien) spielen eine wichtige Rolle im Leben von Migrantinnen. Obwohl sie in den Niederlassungsländern von ICTs-Berufen häufig ausgeschlossen sind, setzen sie ICTs stark als Mittel ein, um ihre transnationale Lebenswelt aufrecht zu erhalten. Der Umgang mit ICTs wird stark von ihrem Wissen über ihre soziale Position in der Niederlassungsgesellschaft geprägt. Einerseits werden Strategien entwickelt, um ICTs gegen strukturelle Gewalt, Rassismen und Sexismen einzusetzen. Andererseits finden Bemühungen statt, um die eigenen Lebensbedingungen mit Hilfe der ICTs zu verbessern." Assimina Gouma, maiz

Im Rahmen dieses Spannungsverhältnisses hat das Projekt Self-defenceIT gemeinsam mit den Migrantinnen Raum geschaffen, um gemeinsames, kritisches und relevantes Wissen über die ICTs zu produzieren. Ein besonderer Fokus waren die Anliegen von Müttern, die ihre Kinder im Umgang mit ICTs begleiten wollen. Die Schlussergebnisse und die Produkte  dieses Aktionsforschungs-Projekts werden

am Freitag, 25. Januar um 17 Uhr im Pressezentrum im Alten Rathaus (Hauptplatz 1, Linz) präsentiert.

Einladung zum Download

Programm der Abschlussveranstaltung

 

BASIS-INFORMATIONEN ZUM PROJEKT

Das Aktionsforschungsprojekt zur  Unterstützung von Migrantinnen bei der aktiven Medienbegleitung ihrer Kinder (Daphne III, 2011–2012) richtet sich an:
- Migrantinnen (25+), die mit erzieherischen Aufgaben (als Mütter, Erziehungsberechtigte, Pädagoginnen, Betreuerinnen etc.) befasst sind.
- Kinder und Jugendliche der ersten und zweiten Generation von Migrant_innen.
- die allgemeine Öffentlichkeit und insbesondere Einrichtungen, die sich mit Neuen Medien befassen, um für das Themenfeld Neue Medien und Gewalt in Form von Rassismus, Sexismus und Homophobie zu sensibilisieren.

Inhalt

"Self-defenceIT" ist ein länderübergreifendes interdisziplinäres Aktionsforschungsprojekt von und für Migrantinnen zur Förderung einer handlungsorientierten Medienpädagogik. Gemeinsam mit Migrantinnen – als Expertinnen ihres Lebensalltags – werden Möglichkeiten zur Unterstützung einer aktiven Begleitung ihrer Kinder (8+) erforscht, Maßnahmen erprobt und evaluiert, um den "digital divide" zwischen den Generationen zu vermindern. Mithilfe einer kompetenten Medien-Begleitung für Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden zudem ermächtigende Strategien ("literacy empowerment") im Kampf gegen Formen der Gewalt wie Rassismus und Sexismus entwickelt. Langfristig soll "Self-defenceIT" die durch Rassismus und Gewalt bedingte soziale Exklusion von jugendlichen Migrantinnen und ihren Eltern (insbesondere Frauen) verringern und ihre gesellschaftliche Teilhabe verbessern.

Ziele des Projektes sind u.a.:

  • Internationale Datenerhebung und Analyse der Auswirkungen Neuer Medien auf Sozialisierungsprozesse von jugendlichen Migrantinnen sowie auf ihre gesellschaftliche Teilhabe;
  • Erweiterung des Wissensstands von Migrantinnen im Umgang mit neuen Kommunikations-Technologien, als Unterstützung bei der verantwortungsvollen Begleitung ihrer Kinder im kritischen Umgang mit Neuen Medien und zur Stärkung ihres Selbstvertrauens;
  • Förderung der Kompetenz zur Nutzung positiver Aspekte neuer Technologien (Kommunikation, Vernetzung, Partizipation u.ä.) und Bekämpfung von Gewalt in und durch Neue Medien (gegen Sexismus, Rassismus, Mobbing etc.);
  • Verbesserung der symmetrischen Beziehungsebenen zwischen Kindern und Müttern und Verringerung von Machtstrukturen, die durch die zunehmende Wissenskluft zwischen den Generationen bedingt sind.

 

Angebote

Im Rahmen des Projekts "Self-defenceIT" bieten wir:

1. Forschung

- Datenerhebung und Analyse

2. Aktion

- Workshop-Reihe für erziehungsberechtigte Migrantinnen sowie Migrantinnen in der Arbeit mit Kindern

- Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den Bereichen Erziehung, Psychologie, Sozialpädagogik u.ä.

- Einschulungstools:optional für Frauen mit unterschiedlichen PC-Kenntnissen. Die Teilnehmerinnen können ein oder mehrere Tools auswählen.

3. Begleitende Beratung

für erziehungsberechtigte Migrantinnen

 

Vernetzung

Operative Partnerschaft:

maiz (Projektträgerin)

Pädagogische Hochschule Freiburg (Deutschland)

ESCODE – Estudios Y Cooperacion para el Desarrollo (Spanien)

ANTIGONE: Informationszentrum zu Rassismus, Ökologie, Frieden und Gewaltfreiheit (Griechenland)

Openhead CIC/Fossbox (Großbritannien)

Universität Manchester – School of Languages, Linguistics and Cultures (Großbritannien)

 

Strategische Partnerschaft:

- Österreich:

Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH  (Radio FRO)

Logo von Radio FRO

KiJA – Kinder und Jugendanwaltschaft OÖ

Logo der Kinder- und Jungendanwaltschaft Oberösterreich

Präventionsstelle gegen Gewalt und Mobbing;

Linzer Frauenbüro

Logo Linzer Frauenbüro

PANGEA – Interkulturelle Medienwerkstatt

Logo von Verein Pangea - interkulturelle Medienwerkstatt

servus.at – kunst und kultur im netz

Logo von Servus.at Kunst und Kultur im Netz

 

Institut für Frauen – und Geschlechterforschung der Johannes Kepler Universität Linz

Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der JKU Linz

- Deutschland:

Büro für Migration und Integration der Stadt Freiburg

- Spanien:

Universidad Complutense de Madrid – Departamento de Sociologia y Cambio Social de la Faculdat de Ciencias Politicas y Sociologia; Asociacion Cultural “La Eskalera Karakola”  (Ekka); Centro Hispano Centroamericano (CEPI)

- Griechenland:

United African Women Organization; Kasapi – Union of Filipino Migrants in Greece

 

Fördergeber

EU (Daphne III) LOGO von Daphne
Integrationsstelle Land Oö Logo vom Land Oberösterreich

 

 

WAS IST BISHER PASSIERT:

Self-defenceIT bei der Frauensommeruni 2011
am 24. September um 16 Uhr

Die Ergebnisse der Erhebung, die im Vorfeld als Basis für die Entwicklung eines entsprechenden Beratungs- und Workshopangebots durchgeführt wurde, dienen als Input zur Diskussion.

Welche Aspekte rund um die neue Medieneuphorie stellen eine besondere Herausforderung für Mütter und Jugendliche mit Migrationserfahrung dar?

 

Wer diskutiert:

Waltraud Ernst vom Institut für Frauen- und Geschlechterforschung von der JKU Linz

Ralph Aichinger von der interkulturellen Medienwerkstatt PANGEA

Pamela Neuwirth von Radio FRO

Assimina Gouma von maiz

ev. VertreterIn von der KiJA Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle

Moderation: Elisabeth Cepek-Neuhauser

 

Sa, 24.09. 2011 um 16 Uhr

Kunstuni Linz, Hauptplatz 8, 1. OG, Hörsaal B

Programm der Frauensommeruni 2011 auf www.frauenuni.net

 

 

 

Rückblick auf „Regendering Media“ mit Link und Fotos...

 

...Assimina Gouma war am vergangenen Mittwoch, 14. September für maiz live auf dorfTV & auf Radio FRO 105,0 MHz

Regendering Media - Expertinnen diskutierten zum Thema Geschlechterrollen im Internet.

Wer macht wie Geschlecht? Ist das Internet anders oder nur ein Spiegel der ewig gleichen Leier? Was lässt mensch scheinbare „Selbstverständlichkeiten“ endlich über Bord werfen?

Video: http://www.dorftv.at/videos/dorf-gespraech/2484

FOTOS

Mehr Infos: www.sohoinottakring.at

 

 

Erweitertes Beratungsangebot bei maiz

 

Durch das Projekt „Self-defenceIT“ konnte bei maiz wichtige Entwicklungsarbeit für die Beratung geleistet werden. Momentan wird das Angebot um den Aspekt „Umgang und Leben mit neuen Medien“ erweitert. Angesprochen werden sollen in erster Linie Mütter mit Migrationserfahrung, die Unterstützung suchen oder Fragen haben, wenn es um die Nutzung sogenannter neuer Medienangebote (Internet, Handy, Computerspiele,...) in der Familie geht.

 

Demnächst kann dieses Angebot in der maiz-Beratung, Hofberg 9 jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus sind Beratungsgespräche nach Terminvereinbarungen auch außerhalb dieser Zeit möglich.

 

Self-defenceIT hat den ersten Meilenstein geschafft!

Beim ersten internationalen Partnertreffen haben wir einen wichtigen Schritt für das Projekt geschafft. maiz war Gastgeberin für  Projektpartnerinnen aus Spanien von der Organisation ESCODE, aus Deutschland von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, aus Griechenland von der Organisation  ANTIGONE und aus England von Fossbox CIC sowie von der Universität Manchester.

Vier Tage lang wurde über Self-defenceIT – Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in Neuen Medien – diskutiert, geplant und es wurden unterschiedliche Vorstellungen abgeglichen.

Eingebettet in diese inspirierende wie arbeitsreiche Begegnung gab auch für alle maiz-Mitarbeiterinnen sowie unsere lokalen PartnerInnen PANGEA, Radio FRO, servus.at, die Kinder-und Jugendanwaltschaft OÖ sowie für das Linzer Frauenbüro die Möglichkeit dem Projekt und allen Beteiligten im Rahmen eines Round Table näher zu kommen.

Im Vorfeld waren Kim Carrington und Sandra Hochholzer ins Radio FRO Studio eingeladen, um über das Projekt zu informieren. Für alle die es interessiert hier der LINK zum Nachhören:

http://cba.fro.at/44340

Und für alle die ein paar visuelle Eindrücke vom Round Table möchten, ein paar Fotos von Burcak Arikan und Ralph Aichinger.  http://www.maiz.at/fotogalerie

Kontakt: self-defenceIT@maiz.at