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Plattformprojekt: Individuum und Kollektiv

 

Individuum und Kollektiv – Herausforderungen im Miteinander und Möglichkeiten ermächtigender Repräsentation im Kontext gewaltvoller gesellschaftlicher Verhältnisse

Der Bildungs- und Beratungskontext erfordert von allen Beteiligten eine kontinuierliche Reflexion und Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Formen der Gewalt, die u.a. eng mit Normen, stereotypen Darstellungen, der Konstruktion des "Anderen" und Fragen der Identität aber auch mit Hierarchien und Machtverhältnissen in der Gesellschaft verbunden sind und sich häufig auch in der Zusammenarbeit wiederspiegeln.

2015 wird einerseits Raum für die Teilnehmer_innen angeboten, um sich im Rahmen von Workshops ausgehend von der Auseinandersetzung mit eigenen normativen Zuschreibungen, gesellschaftlichen Positionierungen, mit unterschiedlichen Formen der Gewalt auseinanderzusetzen und ermächtigende Formen der Selbst-Repräsentation zu entwerfen.

Gleichzeitig wird ein selbstreflexiver Prozess unter Lehrer_innen und  Berater_innen eingeleitet, in dem sie sich selbstkritisch mit pädagogischen, beraterischen Verhältnissen und den Gefahren der Reproduktion gewaltvoller Verhältnisse auseinandersetzen.

Projektlaufzeit: Juni - Dezember 2015

 

Videoarbeit von und mit den Jugendlichen. Entstanden im Rahmen des Projektes [hier].

 

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familien und Jugend.